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Fahrten & Veranstaltungen

   

TuWa-Münchenfahrt
30. Mai – 1. Juni 2008
Freundschaftsspiel: ESV München-Ost – TuWa Bockum-Hövel

TuWa verliert Freundschaftsspiel in München
Björn Smolka freute sich über ein Wiedersehen mit seinem alten Vereinskollegen

Fotos der TuWa-Münchenfahrt

Unser ehemaliger Spieler Björn Smolka, der nun seit einiger Zeit in München lebt und arbeitet, hatte uns bei unserem Jubiläumsturnier im August 2007 zu einem Freundschaftsspiel gegen seinen Münchener Verein, den ESV München-Ost, eingeladen.
Gesagt, getan! Manfred Scharbaum organisierte den rundum gelungenen Kurztrip in Zusammenarbeit mit unserem „alten“ Smolly.
Am Freitag, dem 30. Mai, machten sich dann 13 TuWaner für ein Wochenende auf den Weg nach München, um die bayerische Landeshauptstadt unsicher zu machen. Christopher und Caro mussten leider kurzfristig absagen, da Christophers Arbeitgeber den bereits genehmigten Urlaub wieder gestrichen hatte, weil ganz plötzlich und unerwartet eine Messe in Düsseldorf anstand.
So ging es für Manfred und Katja Scharbaum, Marcel und Nina Brickmann, Daniel Kirner und Annika Dreimann, Thomas und Ina Tuschen, Karsten Steenbrede, Jörg Heisig, René Staar, Andreas Idczak und Thomas Jäkel ab in den Süden. Natürlich bei bestem Scharbaum-Reisewetter.
Eigentlich wären noch gerne mehr Bockum-Höveler nach München aufgebrochen, doch aus terminlichen Gründen bekamen wir nur 13 Leute zusammen.


Freitag, 30. Mai 2008

Am frühen Freitagmorgen traf sich die erste Gruppe noch etwas verschlafen bei den Scharbaums, um die Reise mit dem TuWa-Bulli anzutreten. Fast pünktlich um vier Minuten nach 4.00 Uhr fuhren wir (Manni & Katja, Rene, Karsten, Jörg, Nina & Marcel) mit dem TuWa-Bulli los.
Thomas Jäkel und Andreas Idczak fuhren mit der Bahn und Thomas und Ina Tuschen, die erst nachmittags losfuhren, nahmen Daniel und Annika in ihrem Auto mit.
Zu so früher Stunde waren alle noch Müde, so dass das erste Teilstück bis zur Frühstückspause im Spessart damit verbracht wurde, den fehlenden Schlaf nachzuholen. Danach ging es dank unseres vorausschauenden Fahrers Manni, der kurz vor München einen Unfall verhinderte, zügig weiter in die bayerische Landeshauptstadt (Ein Lob und einen Applaus für Manni: Lob! Klatsch!).
Um 11.45 Uhr erreichten wir dann unser Hotel „Zur Post“ in München-Unterföhring und aßen nach dem Einchecken im Biergarten lecker zu Mittag. Auch unsere Zimmer waren sauber und sehr schön und wie das gesamte Hotel im urbayerischen Stil eingerichtet. So stand einem tollen Wochenende nichts mehr im Wege.
Etwas später als erwartet trafen dann auch Andreas und Thomas am Hotel ein und nach einer Flüssigstärkung fuhren wir in die Innenstadt, um München zu erkunden. Lediglich Thomas Jäkel verabschiedete sich in den Englischen Garten.
In der City sahen wir uns das Alte Rathhaus (heute beherbergt es das Spielzeugmuseum) und das Neue Rathaus am Marienplatz an, schlenderten über den Viktualienmarkt und gingen weiter zum Hard Rock Cafe und zum Hofbräuhaus, wo wir uns eine Maß genehmigten und Andreas sich eine Hax’n mit Klößen. Weiter ging es zu Alois Dallmayr, wo wir leckere Schokolade kauften, die wir gleich vor der Tür probierten.
Mit der Bahn fuhren wir dann nach Johanneskirchen, wo wir uns im Brauhaus „Zur dicken Sophie“ mit Björn und Marlen zum Abendessen trafen. Spät wurde es aber nicht, denn das frühe Aufstehen hatte schon geschlaucht, doch das gute Essen – besonders Jörgs „Knottschies“ – und das leckere dunkle Bier sorgten in einer fröhlichen Runde für einen gelungenen Abend.
Als wir gegen Mitternacht am Hotel eintrafen, waren auch Tuschens da und wir saßen noch eine Weile im Biergarten zusammen.


Samstag, 31. Mai 2008

An diesem Tag stand das große Spiel auf dem Programm. Um 8.30 Uhr trafen wir uns im Frühstücksraum, wo uns ein leckeres Büffet erwartete. So gestärkt fuhren wir eine Stunde später vom Hotel ab, um uns zunächst noch ein wenig in München umzusehen. Marlen und Björn erwiesen sich dabei als tolle Reiseführer, die uns das Olympiagelände, die Frauenkirche, die Theatinerkirche St. Kajetan, das Nationaltheater und den Sitz der bayerischen Landesregierung zeigten. Zu Mittag aßen wir im Schatten des Chinesischen Turms im Englischen Garten. Andreas genehmigte sich wieder ein Hax’n, diesmal mit drei Klößen, und Karsten musste feststellen, dass eine Münchener Currywurst mit Pommes nur entfernt etwas mit den wohlschmeckenden Mantaplatten aus dem Ruhrgebiet gemein hat.
Am Nachmittag trafen wir pünktlich um 15.00 Uhr an der Sporthalle des ESV München-Ost ein, wo unser Freundschaftsspiel mit der obligatorischen halbstündigen Verspätung begann. Zwar erwiesen sich unsere Gastgeber als die stärkere Mannschaft, da sowohl unsere erste Mannschaft mit 5:11 als auch unsere Zweite mit 4:12 unterlag, doch das Match hatte allen so viel Spaß gemacht, dass noch viele Partien „just for fun“ gespielt wurden und die letzten Akteure die Halle erst nach 21.00 Uhr verließen (Ergebnisse am Ende).
Manfred Scharbaum regte noch am Abend ein Rückspiel in Bockum-Hövel an und von Seiten des ESV München-Ost bestand Interesse, so dass man sich vielleicht im nächsten Sommer zu einer Revanche in der Ferdinand-Hübner-Halle trifft.
Zum Abschluss des Abends gingen wir dann noch mit unseren Gastgebern in einem mexikanischen Restaurant essen. Vor dem Lokal fragte uns jemand nach Feuer und unser einziger Raucher Andreas zündete ihm auch eine Zigarette an. Plötzlich wurde der junge Mann aber aggressiv und Björn handelte sich kurze Zeit später eine Ohrfeige ein. Weil der Einheimische dann aber noch einige Freunde anrief, um sich zu prügeln, rief Thomas die Polizei an, die einen weiteren Anruf von Björn und 20 Minuten später blitzschnell zur Stelle war, um die Personalien der Beteiligten aufzunehmen. Wie sich herausstellte, hatte ein vorbestrafter und drogenabhängiger Bayer mit jugoslawischem Migrationshintergrund Björn geschlagen, der nun Andreas – den wohl friedfertigsten Tischtennisspieler der Welt – vorwarf den Ärger angezettelt zu haben. Dieser erklärte der Polizei, dass er zwar der Drahtzieher sei, doch dies nur beruflich tue.
Trotz des Schreckens zu Beginn saßen wir noch einige Zeit bei mexikanischem Essen und bayerischen Getränken mit den Spielern des ESV zusammen. Nur Andreas war die Angelegenheit so in Mark und Bein gegangen, dass er sich vor der Tür eine Weile ausruhen musste. Gegen 1.30 Uhr verabschiedeten wir uns dann und fuhren ins Hotel zurück.


Sonntag, 1. Juni 2008

Vorsichtshalber trafen wir uns am Sonntagmorgen eine halbe Stunde später zum Frühstück, doch alle TuWaner waren früh auf den Beinen, weil sie an diesem Vormittag noch einmal in die Innenstadt und zum Englischen Garten fahren wollten.
Um 14.00 brachen wir dann mit dem Bulli auf in Richtung Heimat, doch auf unserem Weg besuchten wir auf besonderen Wunsch unseres Bayern-Fans Marcel Brickmann (Was ist da bloß in der Kindheit falsch gelaufen?) das Münchener Fußballstadion in Fröttmaning. Marcel kaufte auch gleich im Fanshop des FC groß ein und hatte bei einem Zwischenstopp auf einer Autobahnraststätte noch das Glück, den Vereinsbus des FC Bayern München zu sehen, in dem eine Jugendmannschaft unterwegs war.
Zwar war der Rückweg wieder lang, doch wir vertrieben uns die Zeit damit, TuWa-Quartett zu spielen, falsch zu deutschen Schlagern mitzusingen und Marcel seine Hand in der Bullitür einzuquetschen. Unser Dank gilt noch einmal Manfred Scharbaum der uns alle sicher und heile am späten Abend wieder in Bockum-Hövel absetzte (Es gibt nur ein’ Manni Scharbaum).


ESV München-Ost I – TuWa Bockum-Hövel I 11:5 (39:22)

Küster/Ludewig – Idczak/Brickmann 6:11, 7:11, 7:11
Erb/Radspieler – Steenbrede/Heisig 13:11, 11:8, 11:7
Einsiedler/Kalmbach – Kirner/Scharbaum 11:9, 12:10, 11:13, 11:7
Küster – Idczak 11:4, 11:6, 11:6
Erb – Steenbrede 11:8, 8:11, 11:5, 7:11, 12:10
Radspieler – Brickmann 11:8, 11:7, 7:11, 6:11, 11:8
Einsiedler – Kirner 15:17, 13:11, 11:6, 8:11, 11:7
Kalmbach – Heisig 11:4, 11:7, 11:9
Ludewig – Scharbaum 11:6, 11:13, 6:11, 6:11
Küster – Steenbrede 11:8, 15:13, 11:8
Erb – Idczak 11:3, 11:5, 11:7
Radspieler – Kirner 7:11 11:8, 6:11, 7:11
Einsiedler – Brickmann 11:8, 11:8, 11:8
Kalmbach – Scharbaum 11:9, 11:9, 10:12, 10:12, 11:13
Ludewig – Heisig 11:5, 11:6, 11:7
Küster/Ludewig – Steenbrede/Heisig 10:12, 11:4, 7:11, 14:12, 5:11


ESV München-Ost II – TuWa Bockum-Hövel II 12:4 (41:22)

Da wir nur mit neun Spielern angereist waren, halfen Matuschek und Chocian freundlicherweise in der TuWa-Mannschaft aus. Ebenso machte es Björn Smolka, der gleich für seinen alten Verein TuWa und seinen neuen Club ESV München-Ost an die Tische ging.

Götz/Stegmann – Staar/Smolka 11:7, 11:4, 11:4
Weissenbach/Fabis – Jäkel/Tuschen 4:11, 11:7, 11:7, 11:7
Smolka/Poddubni – Matuschek/Chocian 8:11, 11:8, 11:7, 12:10, 7:11
Weissenbach – Tuschen 4:11, 11:6, 11:3, 11:5
Götz – Jäkel 11:7, 11:6, 11:6
Fabis – Matuschek 2:11, 7:11, 11:13
Smolka – Staar 11:9, 11:3, 11:5
Stegmann – Smolka 12:10, 8:11, 11:9, 8:11, 11:7
Poddubni – Chocian 11:9, 11:7, 8:11, 9:11, 9:11
Weissenbach – Jäkel 8:11, 11:7, 11:7, 11:8
Götz – Tuschen 14:12, 10:12, 11:8, 11:9
Fabis – Staar 11:8, 11:7, 11:8
Smolka – Matuschek 11:8, 11:9, 8:11, 10:12, 11:5
Stegmann – Chocian 9:11, 11:6, 9:11, 8:11
Poddubni – Smolka 11:8, 16:14, 11:3
Götz/Stegmann – Jäkel/Tuschen 11:8, 6:11, 3:11, 11:7, 8:11·St.


Fotos

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