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Fahrten & Veranstaltungen

   

Canada Tour 2005

9. Mai - 26. Mai

Vom 9. bis zum 26. Mai 2005 reiste eine Gruppe der Tischtennis-Abteilung nach West- und Ostkanada. In diesem Tourtagebuch könnt Ihr nachlesen, was wir in den 18 Tagen erlebt und gesehen haben. Was alles gut gelaufen ist und was daneben ging.
Etwas problematisch waren bei einigen TuWanern die Englischkenntnisse. So antworteten sie auf die Frage „How are you?“ mit „2 persons“ oder wollten unbedingt zum Dinner mal ein „Jacuzzi“ essen, weil sie das immer an den Tafeln der Hotels angeschlagen sahen.
Trotz einiger kleiner Schwierigkeiten hatten wir alle großen Spaß, was vor allem an der tollen Gruppe lag.
Somit wünsche ich Euch viel Freude beim Lesen und vielleicht findet Ihr ja Lust, beim nächsten Mal dabei zu sein. Denn wir haben Andreas Gorny in Chatham versprochen, dass wir bis spätestens 2010 noch einmal nach Kanada reisen werden.

1. Tag: Bockum-Hövel - Vancouver (10.000 km) 10. Tag: Toronto
2. Tag: Vancouver 11. Tag: Toronto - Niagara Falls (140 km)
3. Tag: Vancouver - Kelowna (460 km) 12. Tag: Niagara Falls - Chatham (380 km)
4. Tag: Kelowna - Golden (380 km) 13. Tag: Chatham
5. Tag: Golden - Banff (135 km) 14. Tag: Chatham - Brockville (620 km)
6. Tag: Banff - Jasper (355 km) 15. Tag: Brockville - Ottawa (130 km)
7. Tag: Jasper - Edmonton (365 km) 16. Tag: Ottawa - Huntsville (350 km)
8. Tag: Edmonton 17.-18.Tag: Huntsville - Toronto - Frankfurt (330 km)
9. Tag: Edmonton - Toronto (3500 km)  

1. Tag: Bockum-Hövel - Vancouver (10.000 km)

Pünktlich um 5.00 Uhr klingelte der Wecker. Man muss schließlich früh aufstehen, wenn man noch etwa 10.000 km an diesem Tag vor sich hat. So traf sich unsere achtköpfige Gruppe - Katja und Manni Scharbaum, Ina und Thomas Tuschen, Horst Ernst, Günter Steenbrede sowie die beiden „Shorties“ Stefan Deimer und Karsten Steenbrede - pünktlich und gut gelaunt um kurz nach sechs am Hammer Bahnhof. Wir alle staunten nicht schlecht, als Stefan mit seinem gigantischen Koffer am Bahnhof erschien. Wir dachten bereits, er wolle wie Andreas Gorny auch nach Kanada auswandern, aber er sagte uns, dass er nur das Nötigste mithabe und eigentlich noch eine weitere Tasche mitnehmen wollte.
6.25 Uhr ging es dann mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen. Horst sorgte bei der Fahrkartenkontrolle für eine erste Erheiterung, als er uns seine Fahrplanauskunft als Zugticket verkaufen wollte und nicht davon abzubringen war, dass er noch zusätzlich ein Ticket habe. Weil wir eigentlich mit einer Verspätung oder größeren Problemen bei der Deutschen Bahn AG gerechnet hatten, die dann aber zum Glück doch nicht eintrafen, waren wir überpünktlich um 9.07 Uhr in Frankfurt. Glücklicherweise kann man am Fraport bereits seine Koffer im Bahnhofsgebäude abgeben, so dass wir sie nicht mehr bis zum Terminal schleppen mussten. Karsten erwischte es mal wieder. Weil er wie ein typischer Terrorist aussah, wurde sein Koffer durchsucht und sein Rasierapparat auf Sprengstoff untersucht.
Die Zeit bis zum Boarding verbrachten wir damit, im Flughafengebäude zu bummeln und uns für unseren Langstreckenflug zu stärken. Am Sicherheitscheck wurden wir gründlich durchsucht. Günter musste sogar seinen Gürtel ablegen, was bei den anderen Gruppenmitgliedern für Schadenfreude sorgte. Eine Stunde vor Abflug machten wir es uns im Wartebereich unseres Gates gemütlich und sahen auch schon unsere Maschine. Eine Boeing 747-400 mit dem Namen Sachsen-Anhalt. Ein gutes Zeichen?
Mit etwas Verspätung startete dann unser Lufthansa-Flug um 13.35 Uhr, der uns über die Nordsee, Grönland, Baffin-Island und British Columbia nach Vancouver brachte. Nach gut neun Stunden landeten wir butterweich auf dem Vancouver Flughafen, Ortszeit 14.00 Uhr. Günter hatte sich in der letzten halben Stunde mit einem Kanadier unterhalten, der uns empfahl, anstatt mit zwei Taxen doch lieber mit einer Stretch-Limousine zu unserem Hotel in die Stadt zu fahren. Gesagt - getan! Vor dem Flughafengebäude standen auch schon einige Limousinen parat. Eigentlich wollte der Fahrer nur sechs Personen mitnehmen, doch Günter überzeugte ihn schließlich doch, uns alle mitzunehmen. Schwierigkeiten gab es nur mit dem Gepäck, so dass Stefans Köfferchen einen Ehrenplatz auf dem Beifahrersitz erhielt.
Die Fahrt bis zu unserem Hotel an der Harbourfront war lustig und auch Katja war nach der überstandenen Landung wieder gut drauf. Team Tuschen und Steenbredes staunten auf der Fahrt nicht schlecht, wie viele Wolkenkratzer in der Stadt in den letzten fünf beziehungsweise sieben Jahren neu gebaut wurden.
Am Renaissance Hotel angekommen, schnappten sich gleich drei eifrige Pagen unser Gepäck. Nach dem Einchecken ging es dann auf die gut ausgestatteten Zimmer. Nachdem sich alle von den Strapazen erholt und sich etwas frisch gemacht hatten, gingen wir am Nachmittag gemeinsam los zu einer ersten Stadterkundung. Am Waterfront Centre kauften wir uns gleich „Daily Tickets“ für den nächsten Tag, - Fahrkarten für die Busse, den Sky-Train und den Seabus, mit denen man den ganzen Tag fahren kann - wobei unser Senior Horst - wie so oft in den kommenden beiden Wochen - einen ermäßigten Preis bekam. Nach dem Abendessen in einer Mall spazierten wir durch „Gastown“, sahen dabei die „Steam-Clock“, die einzige dampfbetriebene Uhr der Welt, sowie ein Denkmal von Gassy Jack, dem Stadtgründer Vancouvers, der auf einem Whiskyfass thront.
Weiter ging es durch Chinatown zum BCE-Stadium, wo wir uns in einem chinesischen Supermarkt noch mit Getränken und anderen Kleinigkeiten für den nächsten Tag eindeckten.
Auf dem Rückweg zum Hotel sahen wir, wie eng arm und reich - neu und alt in Vancouver beieinander liegen. Heruntergekommene Straßenblocks und modernste Geschäftsviertel liegen hier nur zwei oder drei Blocks voneinander entfernt. Kurz vor dem Hotel schlossen wir den langen Tag noch mit einem gemeinsamen Kaffee bei Starbucks ab.
Im Hotel schwitzten Thomas und Karsten dann noch im Fitness-Raum auf dem Laufband, dem Rad und dem Stepper, um sich danach genüsslich im heißen Whirlpool zu erholen.



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2. Tag: Vancouver

Karsten konnte wegen des Jetlags nicht schlafen. Bereits um 1.00 Uhr war die kurze Nacht schon wieder vorbei. Stefan hatte damit keine Probleme und schlief gemütlich im Bett nebenan. Um 5.45 ging Karsten dann im Stanley-Park joggen. Bis zu den Totempfählen und dem Vancouver-Aquarium führte die 10-km-Runde. Trotz der frühen Stunde waren schon einige Einheimische unterwegs. Auch der Ruderclub brach bereits um kurz nach sechs zu einer ersten Trainingseinheit auf.
Um 8.30 trafen wir uns dann, um in „Gastown“ frühstücken zu gehen. Typisch kanadisch: Rührei, Toast, Hash Browns, Schinken und Speck und dazu natürlich Kaffee. Thomas genehmigte sich noch ein Käsebagel im Anschluss.
Gut gestärkt machten wir einen langen Spaziergang vorbei am Hafen und den beiden Yachthäfen, wo wir einige große Yachten aber auch kleine Hausboote sahen, zum Stanley Park. Dort schlenderten wir an der Uferpromenade entlang zu den Totempfählen.
Vom Parkeingang aus ging es dann mit dem Bus - als wir endlich die richtige Linie herausgefunden hatten und endlich auch der richtige Bus kam - über die Lions Gate Bridge nach Nord-Vancouver. Gemütlich bummelten wir zum Hafen herunter, wo wir in einer Mall zu Mittag aßen. Für Katja stand dann die nächste Herausforderung an. Mit dem Seabus, einer Fähre, die im Pendelverkehr Nord-Vancouver mit der City verbindet, ging es eine knappe Viertelstunde hinüber. Aber die ruhige Fahrt war für sie überhaupt kein Problem.
Ina und Thomas verabschiedeten sich dann in Richtung Hotel. Die anderen drehten noch eine Runde mit dem Sky-Train, einer vollautomatischen S-Bahn ohne Zugführer. Nach sieben Stationen merkten wir aber, dass die Rundstrecke, die wir uns vorgenommen hatten, viel zu lange dauern würde, so dass wir wieder zum Canada-Place am Hafen zurückfuhren. Danach ging es zur Erholung ins Hotel zurück und die Wege der Gruppe trennten sich.
Stefan und Karsten liehen sich am Stanley-Park Fahrräder und umrundeten den Park. Leider verpassten sie die richtige Abzweigung zurück zum Parkeingang. Somit kamen sie am Granville Market, auf der gegenüberliegenden Seite der Innenstadt heraus. Machte aber auch nichts. So ging es einmal quer durch die Innenstadt zurück. Den Stadtplan hatten wir ja zum Glück eingesteckt. Nach einer Stärkung bei Dairy Queen, einer Eisladenkette, und einem Sechserpack Donuts von Tim Hortons ging es zurück zum Hotel. Natürlich zuerst in den Fitnessraum, um die Kalorien wieder abzutrainieren.
Ina und Thomas ließen nicht locker und fanden die Dorie Street, die sie noch von 2000, als Thomas bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft der Senioren in Vancouver teilgenommen hatte, in guter Erinnerung hatten. Dort gab es viele kleine Restaurants, Imbissbuden und hektisches Treiben bis in die späten Abendstunden.
Horst und Günter machten wie Katja und Manni auch noch mal die Innenstadt unsicher.
Nach einem Abendessen mit Spaghetti und Sangria fielen Katja und Manni todmüde ins Bett, so dass sie beim Anruf von Thomas um 21.15 Uhr Angst hatten, verschlafen zu haben.



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3. Tag: Vancouver - Kelowna (460 km)

In Vancouver hatten wir großes Glück, denn in unserem Hotel hatte unsere Mietwagenfirma Hertz ein kleines Büro. So hatten wir am Tag zuvor abgeklärt, dass unsere drei Autos ins Hotel gebracht wurden. Nach reichlich Papierkram gingen wir in der mehrstöckigen Tiefgarage auf Suche und fanden nach etwas Hilfe einer freundlichen Hotelangestellten auch die Autos. Zwei Pontiac Grand Am mit 29 beziehungsweise 35 km Laufleistung und für Katja und Manni ein „Oldtimer“, ein Pontiac Sunfire mit etwa 3000 km.
Ohne Probleme mit den Automatik-Wagen ging es raus aus der Großstadt. Team Steenbrede - mit freundlicher Unterstützung von Stefan - übernahm die Führung auf dem Highway 1 in Richtung Osten. Nachdem wir gerade auf der Autobahn waren, schlief Stefan auch bereits wieder, aber bis zu unserer Mittagspause in Hope nach etwa 130 km verpasste er nicht viel. Nur Thomas hatte auf der Fahrt etwas Probleme, als er plötzlich Nasenbluten bekam.
In Hope gingen wir einmal durch den kleinen Ort, in dem 30 geschnitzte Holzfiguren stehen. In einem kleinen Family-Restaurant aßen wir gemeinsam zu Mittag. Hamburger - beziehungsweise Veggie-Burger für unseren Vegetarier Stefan - mit Pommes oder Suppe standen auf dem Programm. Stefan und Karsten genehmigten sich danach noch ein kleines Eis bei Dairy Queen, dass sie am Fuße des Fraser Rivers aßen.
Von Hope ging es weiter in Richtung Princeton auf der A 3 durch die Berglandschaft Kanadas. „Eine Traumstrasse für Motorradfahrer“, wie Katja befand, aber auch wir machten mit unseren Autos eine gute Figur. Über Keremeos fuhren wir weiter am Skaha Lake entlang nach Penticton. Anschließend fuhren wir durch das Okanagan Tal mit seinem gleichnamigen See weiter nach Kelowna.
In diesem Obstanbaugebiet säumten viele Obststände die Strassen, die meisten waren allerdings in der Vorsaison noch geschlossen. An einem hielten wir an und Katja „gönnte“ sich ein Glas „Deluxe-Gurken“ für 8,49 $.
Unser Sandman Hotel in Kelowna war sehr schön. Wie wir feststellten, kosteten die Zimmer regulär 170 $ plus Steuern pro Nacht. Das war dann doch ziemlich happig, aber wir hatten ja nicht soviel bezahlt. Stefan und Karsten gingen noch eine Runde laufen, während die anderen in der Mall auf der anderen Straßenseite Verpflegung - flüssig und fest - einkauften.  
Nachdem wir abends noch im Swimming-Pool und Whirlpool waren, beendeten wir den Tag mit einer gemütlichen Runde im Zimmer von Ina und Thomas.



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4. Tag: Kelowna - Golden (380 km)

Wie schon in den Tagen zuvor hatten wir tolles Wetter. Sonne und 26 Grad waren angesagt. Das hieß, Sonnencreme auftragen, Sonnenbrille aufsetzen und kurze Hosen anziehen - Stefan hatte davon auch ausreichend in seinem „Container“ mitgenommen.
Frühstücken gingen wir bei Denny`s Family Restaurant bei uns im Sandman Hotel. Echt super! Große Portionen und kleine Preise. Pfannkuchen mit Ahornsirup und Apfelkompott und dazu Rührei, Hash Browns, Schinken, Würstchen und Kaffee für 9,50 $.
Um 9.00 Uhr fuhren wir dann los. Zuerst mussten wir tanken - Preise pro Liter zwischen 80 und 95 kanadischen Cent - und dann ging es heraus aus Kelowna in Richtung Lake Country, Vernon, Sicamous und Revelstoke.
Kurz vor Sicamous machten wir am Mara Lake eine kurze Pause, bewunderten das klare Wasser des Sees, die Berge im Hintergrund und hielten unsere Füße ins kalte Wasser.
In Revelstoke machten wir dann am Mittag eine längere Pause, Essen ging aber niemand, alle waren noch vom opulenten Frühstück satt. Nach etwas Orientierungsproblemen fanden wir von einer Schotterstrasse aus wieder auf den Highway 1. Danach ging es in die Nationalparks der Rocky Mountains. Ab und zu hielten wir rechts an, damit „Speedy“ seine berühmten Panoramabilder schießen konnte. Unterwegs sahen wir auch einen kleinen Schwarzbären am Straßenrand.
Der „Giant Cedar Trial“ war leider noch geschlossen, doch wir entdeckten einen anderen Trial. Dessen Bäume waren zwar noch keine 600 bis 800 Jahre alt, aber für uns reichten auch die 350 bis 400 Jahre alten Rotzedern.
Am Roger’s Pass in 1327 Meter machten wir eine Pause und kauften die notwendigen Tickets für die Nationalparks für die nächsten drei Tage (105 $). Anschließend sahen wir uns im Museum um und sahen einen Film über die Entstehung und Entwicklung der Nationalparks. Überall lagen noch Schneereste am Straßenrand, doch es war sonnig und 21 Grad warm.
Am späten Nachmittag erreichten wir unser Motel in Golden, das Golden Gate Motel am Highway 1. Die Einrichtung war nicht mehr ganz neu, aber für eine Nacht reichte es allemal. Trotzdem erhielt es von unserer Gruppe den Beinamen „Bates Motel“.
Zum Abendessen gingen wir ins Hotel nebenan. Das Essen war gut und reichlich. Trotzdem meckerte Horst ein wenig, dass seine Lasagne nicht wie bei Enzo aussehe. Auf der Terrasse wurde ein Geburtstag gefeiert und ein kleines Mädchen brachte unserer Gruppe in Verstärkung ihres Vaters Muffins herüber. Trotzdem reichte es bei einigen noch für einen kleinen Nachtisch: Pfannkuchen mit Ahornsirup und Vanilleeis. So kamen wir auf die stolze Rechung von 225 $. Unser „Taxman“ Manni errechnete den zu zahlenden Betrag für jeden, kam dabei wegen der Steuern auf leichte „Rundungsdifferenzen“. Der Abend nahm sein fröhliches Ende vor dem Zimmer von Ina und Thomas.



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5. Tag: Golden - Banff (135 km)

Wir starteten den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück um 7.30 Uhr. Danach brachen wir über den Yoho Nationalpark in Richtung Lake Louise in den Banff National Park auf. Unterwegs hielten wir am Visitor Info Centre in Field an, wo man uns mitteilte, dass der Weg zur Natural Bridge und zum Emerald Lake frei ist. So machten wir dorthin einen kurzen Abstecher.
Die Natural Bridge ist eine natürliche Steinbrücke, die über einen Fluss führt. Am Ende der Stichstrasse kamen wir dann zum Emerald Lake. Auf dem Grund des glasklaren Sees lagen alte, abgestorbene Bäumstämme von den umliegenden Bergen. Über eine kleine Brücke führte der Weg zu einem Souvenir-Laden und einer luxuriösen Lodge.
Am Kicking Horse Pass (1643 Meter) angekommen, sahen wir die Spiral Tunnels. Diese beiden Eisenbahntunnel wurden von 1908 bis 1909 von 1000 Arbeitern in den Berg getrieben, um die Steigung der Strecke zu verringern. Der erste Tunnel ist etwa 320 Meter lang und hat eine Steigung von 1,62 Prozent und läuft durch den Mount Odgeon, der zweite, circa 352 Meter lange Tunnel mit einer Steigung von 1,66 Prozent, läuft durch den Mount Cathedral. Da die Güterzüge in Kanada unheimlich lang sind - teilweise 2 bis 3 Kilometer - kann man den vorderen Zugteil bereits aus dem Tunnel herausfahren sehen, während der hintere Teil noch in den Tunnel hinein fährt. Natürlich kam gerade als wir dort waren kein Zug vorbei. Wir hätten gerne für unseren Lokführer Thomas Jäkel ein Foto gemacht. Im Tal hörte man zwar ein Geräusch, aber es schien einfach nicht näher zu kommen. Stefan meinte schon: „Die haben da bestimmt irgendwo einen Lautsprecher aufgestellt und lachen sich über die Touristen kaputt, die wie blöd auf den Tunnel gucken.“
In der Samson Mall von Lake Louise Village machten wir dann Mittagspause. Stefan ging essen, - er hatte mal wieder das Frühstück verschlafen - für die anderen reichte ein kleiner Snack oder ein Eis. Danach schauten wir uns das berühmte Fünfsterne-Hotel „Fairmont Chateau Lake Louise“ an. Auf dem See hinter dem Hotel war noch immer eine dünne Eisschicht und die umliegenden Berge waren schneebedeckt. Wir sahen uns auch im Hotel um, das allen aus unserer Gruppe gut gefiel, aber wohl unseren Finanzrahmen gesprengt hätte.
Die letzten Kilometer führten uns über den Highway nach Banff, wo uns unser erster Weg zum Sulphur Mountain führte. Mit der Gondel fuhren wir auf die Bergstation (22,50 $). Von dort führte ein Weg weiter zu einer ehemaligen Wetterstation auf der Bergspitze, die immerhin 2285 Meter hoch ist. Von dort genossen wir den herrlichen Blick ins Tal auf den kleinen Ort Banff und die umliegenden Berge.
Zurück in der Bergstation genehmigten wir uns erst Mal einen Kaffee, und waren überrascht, denn an der Kasse arbeitete eine Deutsche aus Trier, die sich mit dem Job ihre Kanada-Reise im Sommer finanzieren wollte. Sie klärte Horst erstmal auf, dass er - auch wenn er kein Englisch spricht - an der Kasse einfach auch „Danke“ sagen könne, dass würden alle hier verstehen. Sie hätte auch erst gedacht: „Das ist aber ein unfreundlicher Stoffel.“
Auf dem Weg zum Hotel warfen wir noch einen Blick auf das „Fairmont Banff Springs Hotel“, einem schlossähnlichen Fünfsterne-Hotel. Horst wollte schon einziehen, aber es war leider zu teuer für uns!
Der Tag war bis dato sehr gut verlaufen, doch an einem Freitag, dem 13., muss ja schließlich noch irgendetwas schief gehen. Als wir gegen 16.00 Uhr im Hotel ankamen und unsere Hotelgutscheine von Neckermann vorlegten, erklärte uns das Personal von der Rezeption, dass man keine Reservierungen auf unsere Namen habe. Die ehemaligen Reservierungen seien von der kanadischen Reiseagentur Jonview in Toronto storniert worden und unsere Hotelgutscheine ungültig. So setzte eine lange Diskussion mit der überforderten Jenna ein. Nach einer Weile schalteten sich dann noch einige Manager ein, aber in Kanada ist jeder irgendwie ein Manager und eine Dame erklärte uns schließlich, dass man einen „Herrn Neckermann nicht persönlich kennen würde“. Mit der kanadischen Reiseagentur in Toronto Kontakt aufzunehmen schlug wegen der Zeitverschiebung fehl. Das gleiche Problem gab es mit Neckermann in Deutschland. Schließlich war es dort schon Nacht. Nach zwei Stunden fanden die Angestellten im Computer plötzlich doch drei Reservierungen für unsere Zimmer, eine blieb aber auf ewig im kanadischen Eis verschollen. Als kleine Entschädigung erhielten wir erstmal Freigetränke und auch das reichhaltige und leckere Frühstück am kommenden Morgen war für alle kostenlos. So war das Frühstück viel teurer, als hätten sie uns für eine Nacht einfach das letzte Zimmer gegeben.
Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem Family-Restaurant und einem Einkauf im Safeway-Supermarkt, schlenderten wir noch gemeinsam durch den kleinen Ort. Zum Abschluss des ereignisreichen Tages trafen wir uns noch auf dem Zimmer von Katja und Manni.



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6. Tag: Banff - Jasper (355 km)

Nach dem Frühstück und einem Tankstopp ging es zunächst über den Bow Valley Parkway in Richtung Jasper. Dort sahen wir Bighornschafe, die Castle-Clifts und einen Güterzug: 2 Lokomotiven und 100 Waggons.
Nach einigen Kilometern wechselten wir dann auf den Icefield Parkway, auf eine der landschaftlich schönsten Strassen der Welt, die durch den Banff und Jasper National Park führt. Gegen Mittag kamen wir am Columbia Icefield an, wo wir mit Spezialbussen - den Snowcoaches - auf das Columbia Icefield fuhren. Die Busse sind Spezialanfertigungen und Kosten 800.000 Dollar je Stück und haben eine beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 18 Stundenkilometern. Dafür können sie aber Steigungen von 45 Prozent überwinden. Der Fahrer erklärte uns, dass der Gletscher langsam abschmilzt, wir uns aber nur auf einer der Gletscherzungen befinden. Der eigentliche Gletscher liege noch höher auf dem Berg und habe eine Fläche von 325 km². Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt kletterten wir dann auf die etwa 300 Meter dicke Eisfläche, machten Fotos und nahmen Gletscherwasser mit, das angeblich zu ewiger Jugend verhelfen soll.
Anschließend führte unser Weg vom Sunwapta Pass (2055 Meter) wieder in flacheres Gefilde. Die nächste Station legten wir an den Sunwapta Wasserfällen ein, wo wir die Kraft des Wassers bestaunten, wie es sich über die Jahrhunderte in den Fels gefressen hat.
Auch die Athabasca Fälle ein Stück weiter in Richtung Norden gefielen uns sehr gut.
Stefan sorgte zudem für Heiterkeit, als er eine dünne Eisschicht auf einem Felsen übersah und den Boden küsste. „Mit den dreckigen Klamotten kommst Du nicht in den Mietwagen“, war der einzige Kommentar von Günter. Auf dem Parkplatz trafen wir einen Deutschen aus Sonthofen, gebürtiger Berliner, der mit seinem Campingwagen für fünf bis sechs Monate in Nordamerika auf Tour war.
Im Hotel in Jasper angekommen ging das Einchecken diesmal wieder blitzschnell und wir hatten sehr schöne Zimmer. Anschließend spazierten wir noch durch den Ort, der viele Restaurants und Souvenir-Läden hat und vor allem für seine Wintersportangebote bekannt ist. Ansonsten fand man hier die typischen Holzhäuser vor, die man mit Kanada verbindet. Einige gingen dann noch im Ort essen oder im Hotel schwimmen. Nachdem Stefan seine Postkarten abgeschickt hatte, fand er in einem Internet-Cafe zur Freude einiger unserer Gruppe heraus, dass Dortmund in Schalke mit 2:1 gewonnen hatte.



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7. Tag: Jasper - Edmonton (365 km)

Sonne und 25 Grad waren angesagt. So ließen wir uns das reichhaltige Frühstücksbuffet im Hotel schmecken. Neben dem obligatorischen Pancake, Toast, Rührei, Schinken, Speck und Würstchen, gab es viel frisches Obst, Joghurt und verschiedene Kuchen.
Nach dem Tankstopp in Jasper machten wir auf dem Highway in Richtung Edmonton richtig Kilometer. Ausnahmsweise durfte man hier mal 110 Stundenkilometer fahren. Es ist für uns schon komisch, wenn man auf einer gut ausgebauten Autobahn, auf der kaum Verkehr herrscht, nur 80 oder 100 fahren darf. Man muss sich immer ganz schön bremsen, aber das Fahren ist sehr entspannt und es ist bei den großen Entfernungen und der beeindruckenden Landschaft kein Thema, ob man einige Minuten eher oder später am Ziel ist.
Nach einer kurzen Pause zum Einkaufen, machten wir den zweiten Stopp etwa 50 Kilometer vor Edmonton am Wabanum Lake.
In Edmonton fanden wir nach kleinen Schwierigkeiten unser Hotel an der Stony Plain Road, die Travelodge Edmonton West.
Um 15.00 Uhr brachen wir dann zur bekannten West Edmonton Mall auf, dem größten Allee-Center der Welt. Von außen betrachtet ist das Einkaufszentrum eher schlicht und unscheinbar, innen aber riesig und sehr beeindruckend. Man wird jedoch von der Fülle der Eindrücke erschlagen und für unseren Geschmack ist die Einrichtung vielleicht etwas kitschig. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis, so etwas einmal gesehen zu haben. Im Inneren befinden sich 800 Geschäfte, 110 Restaurants - hauptsächlich Schnellrestaurants, aber es gibt auch die anspruchsvollere Küche - Kinos mit insgesamt 23 Sälen, den Waterpark, das größte Hallenbad der Welt mit 14 Rutschen, das Galaxyland, eine Kirmes mit Power-Tower, Topspin, einer kleinen Achterbahn und einer großen Achterbahn mit Dreifachlooping. Dazu kommt eine künstliche Lagune, in der man in Mini-U-Booten fahren kann, wo ein originalgetreuer Nachbau des Schiffs von Christopher Columbus liegt und wo man eine Seelöwen- und Pinguin-Show sehen kann.
Stefan hatte sich schnell eine Meinung über die Größe der Mall gebildet: „Eigentlich müssten die hier am Eingang ein Visum verlangen, so groß ist das.“
Vor einem Schuhladen mit Frauenschuhen in Übergrößen trat Stefan dann voll ins Fettnäpfchen. Als er sich gerade über die Riesenschuhe lustig machte, kam eine Frau aus dem Geschäft, die ihm einen bitterbösen Blick zuwarf.
Nach drei Stunden in der Mall und vielen Eindrücken waren alle erschöpft und fuhren nach einem Essen ins Hotel zurück. Dort gab es erstmal einen Kaffee zur Stärkung. Danach machten die anderen einen Spaziergang, während Stefan und Karsten noch eine Runde joggen gingen.



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8. Tag: Edmonton

Das Frühstück aßen wir bei Denny`s Family Restaurant. Genauso gut wie in Kelowna, so dass wir gestärkt in den Tag gehen konnten. Eigentlich wollten wir um 9.25 Uhr mit dem Bus in die Stadt fahren, doch irgendwie kam unsere Linie 114 nicht vorbei. Nachdem wir den Busfahrer der Linie 317 das erste Mal noch durchgewinkt hatten, wunderte er sich, dass wir nach einer halben Stunde immer noch an der gleichen Stelle standen. Eine nette Einwohnerin Edmontons hatte uns in der Zwischenzeit aber gesagt, dass diese Linie richtig ist und wir zwischendurch einmal umsteigen müssten. Fahrpläne und Abfahrtszeiten hängen leider an den Haltestellen nicht aus. Sehr clever!
In der Innenstadt angekommen, fanden wir die typischen Hochhäuser vor und gingen am Saskatchewan River entlang zum Parlament Albertas. Dort nahmen wir an einer Führung teil. Anschließend sahen wir uns von der Zuschauertribüne die Sitzungseröffnung an. Zunächst wurde das Zepter als Insigne der Macht in den Sitzungssaal getragen und nach einem gemeinsamen Gebet wurde die Nationalhymne gesungen. Die einzelnen Abgeordneten stellten ihre Besuchergruppen des Tages vor oder Personen, die sich in ihren Heimatstädten durch Wohltätigkeit und soziale Dienste hervorgetan hatten. Zum Abschluss trugen wir uns noch im Namen des TuWa Bockum-Hövel in das Gästebuch des Parlaments ein.
Zurück in der Innenstadt bummelten wir noch durchs City-Centre. Zwar nicht so groß wie die West Edmonton Mall, aber allemal größer als das Centro in Oberhausen.
Nachdem wir zum Hotel zurückgefahren waren und uns frisch gemacht hatten, ging es noch mal zur West Edmonton Mall. Nur Horst und Günter blieben im Hotel und machten am Abend noch einen Abstecher zum nahe gelegenen Dairy Queen. Leider wurden sie auf dem Rückweg von einem Regenschauer überrascht.
Die anderen bekamen davon in der Mall nichts mit. Karsten kaufte sich noch eine CD, Ina und Thomas einen größeren Koffer und Stefan erweiterte seine Hooters-Girl-Sammlung. Danach ging es auf den Minigolf-Platz, wobei jede unserer TuWa-Tischtennis-Mannschaften auf dem 18-Loch-Parcour mit einem Spieler vertreten war. Die erste Mannschaft mit Karsten schwächelte vor allem beim Putten (66 Schläge). Die dritte Mannschaft mit Stefan war schon besser (60), doch gegen die Routiniers Manni (52) und Thomas (45) waren sie chancenlos. Stefan und Karsten einigten sich aber dann schnell darauf, dass Golf ja nur ein Altherrensport ist und die beiden an der Platte keine Chance hätten.
Der Abend nahm seinen Abschluss dann auf dem Zimmer der „Shorties“. Spät wurde es nicht, denn am nächsten Vormittag ging unser Flug von Edmonton nach Toronto.



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9. Tag: Edmonton - Toronto (3500 km)

Um 8.30 machten wir uns auf den Weg zum Flughafen und gaben unsere Autos ab, mit denen wir im Westen Kanadas etwa 1700 km gefahren waren. Der Flughafen von Edmonton war noch sehr übersichtlich. Stefan, der mal wieder das Frühstück verpasst hatte, stärkte sich um 10.00 Uhr erstmal mit einem Veggie-Burger und Pommes bei Harvey`s. „Ein Frühstück für Champions“, wie er befand. Bei der Sicherheitskontrolle war diesmal Horst an der Reihe, der besonders hartnäckig durchsucht wurde und die Anweisungen auf Englisch nicht verstand. Als er schließlich seinen Brustbeutel abgelegt hatte, klappte es dann auch mit der Sicherheitskontrolle.
Der Flug war etwas unruhig, doch der Pilot landete nach 3.15 Stunden weich in Toronto. Wegen des Zeitunterschiedes von zwei Stunden war es in Toronto bereits 17.00 Uhr. Leider war gerade keine Stretch-Limousine am Flughafen. Deswegen begnügten wir uns für unsere Fahrt zum Hotel mit einem Van und einem normalen Taxi. Unser Comfort Hotel lag direkt in einer Seitenstrasse der Yonge Street, der bekannten Einkaufsstrasse in Toronto. Das Hotel hatte seinen Besitzer gewechselt und die Zimmer waren sehr groß und kürzlich renoviert worden. So meinte Stefan nur, als er in den Raum trat: „Karsten, hol die Tore raus!“
Vor dem Stadtrundgang reservierten wir für den nächsten Tag noch einen Tisch im Buffet-Restaurant Town & Country am Hafen, wo das Team Steenbrede 1998 schon einmal gut gegessen hatte. Um 19.15 brachen wir dann zu einem Stadtbummel auf und gingen die Yonge Street runter in Richtung Hafen. Im Eaton-Centre - auch größer als unser Allee-Center - genehmigten wir uns erstmal ein Abendessen. Danach gingen wir weiter durch den BCE-Place, vorbei am Air Canada Centre, durch den Bahnhof und über den Skywalk zum CN Tower. Mittlerweile war es 21.45 Uhr und eine Fahrt hinauf auf die Aussichtsplattform lohnte sich nicht mehr, da der Turm um 22.00 Uhr geschlossen wurde. So gingen wir wieder zum Hotel zurück. Thomas wollte unterwegs unbedingt noch einen Hot Dog probieren, der ihm an der nächsten Ampel aber aus den Händen glitt, als eine Passantin ihn anrempelte. So musste er hungrig ins Bett gehen. Da nützten auch die kleinen Häppchen und Getränke nichts mehr, die wir im Zimmer von Ina und Thomas noch einnahmen.



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10. Tag: Toronto

Um 8.00 gingen wir im Country Style eine Kleinigkeit frühstücken. Alle? Nein, ein Langschläfer war wieder nicht rechtzeitig aus dem Bett gekommen, doch als wir um 9.00 aufbrachen, um die Stadt weiter zu erkunden, war auch Stefan dabei. Vorbei an der Universität, dem Regierungsgebäude und der Art Gallery of Ontario ging es zum Rathausplatz, wo das alte Rathaus und die New City Hall direkt nebeneinander stehen.
Nach einem Abstecher zur Hockey Hall of Fame und zum Ontario See gingen wir dann zum Mittagessen ins Buffet-Restaurant Town & Country. Nachdem sich alle gestärkt und einige Pfund zugelegt hatten, marschierten wir weiter zum Hard Rock Cafe in den Skydome, der neuerdings Rogers Centre heißt. Anschließend fuhren einige Mutige aus unserer Gruppe auf den benachbarten CN Tower (Aussichtsplattform mit Glasboden in einer Höhe von 342 Meter. Der Funkturm ist insgesamt 553 Meter hoch, die höchste Aussichtsplattform befindet sich in 447 Metern.).
Auf dem Rückweg zum Hotel trennte sich unsere Gruppe dann auf, um in den vielen Geschäften Einkaufen zu gehen. Abends spielten Tuschens und Scharbaums noch eine gemütliche Runde Doppelkopf bei Sangria, Molson Canadian und Moosebeer, bis der Abend schließlich um 23.15 Uhr sein Ende fand.



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11. Tag: Toronto - Niagara Falls (140 km)

Nach dem Frühstück wollten wir unsere neuen Mietwagen abholen, doch der „Hertz-Mietwagenherausgeber-Manager“ von Hertz wollte unsere Gutscheine nicht akzeptieren. So mussten wir nach langen Diskussionen einen zusätzlichen Tag buchen, um überhaupt unsere Fahrzeuge zu erhalten. Etwa 119 $ extra pro Tag, obwohl wir in Deutschland nur 205 € für eine ganze Woche bezahlt hatten. To be continued in Germany!
Als wir dann endlich unsere Autos, einen Pontiac Sunfire und zwei Toyota Corolla, bekommen hatten, ging es durch den Großstadtdschungel von Toronto auf den Highway in Richtung Hamilton. In St. Catherines verließen wir dann die Autobahn und fuhren den landschaftlich schöneren Weg entlang der Lakeshore Road durch ein Obst- und Weinanbaugebiet bis zum kleinen Ort Niagara on the Lake. Nachdem wir ein Eis gegessen, etwas eingekauft und handgemachte Süßigkeiten für die Kinder von Andreas und Jeanette Gorny besorgt hatten, setzten wir unsere Fahrt  entlang des Niagara Parkway mit seinen schmucken Häusern fort.
Nach Zwischenstopps bei der Floral Clock, dem Spanish Aero Car und den Whirlpool Rapids, sahen wir dann endlich die weltberühmten Niagara Fälle vor uns. Wir schauten uns die American Falls und die kanadischen Horseshoe Falls an und machten viele Fotos. Bis auf Stefan fuhren wir dann noch mit dem Schiff „Maid of the Mist“ an die Fälle heran.
In unserem Best Western Hotel waren danach die Meinungen über die Fälle gespalten. Die Wasserfälle an sich hatten alle toll gefunden, doch dass Hotels, Casinos und das Vergnügungsviertel Clifton Hill so nah an dieses Naturwunder heran gebaut wurden, stieß bei einigen Gruppenmitgliedern auf großes Unverständnis.
Da wir uns zum Dinner nicht auf ein Restaurant einigen konnten, teilten wir uns in drei Gruppen auf. Anschließend sahen wir uns noch einmal die Wasserfälle im Dunkeln bei Beleuchtung an. Etwas kitschig vielleicht, aber doch irgendwie sehenswert. Auf dem Rückweg wurden Stefan und Karsten dann noch beinahe von einem Waschbären gefressen.
Der Abend fand seinen Abschluss mit einem Beisammensein am Swimming-Pool unseres Hotels.



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12. Tag: Niagara Falls - Chatham (380 km)

Nach dem Frühstücksbuffet fuhren wir anstatt auf der Autobahn weiter auf dem Niagara Parkway in Richtung Fort Erie und dann weiter über den Highway 3 in Richtung Chatham. Entlang des Parkway und des Niagara River sahen wir noch zahlreiche tolle Häuser.
Auf unserem Weg nach Chatham machten wir nur zwei kurze Zwischenstopps, weil man auf den Landstrassen nur mit Tempo 80 fahren darf. Als wir dann hinter St. Thomas für die letzten 80 Kilometer auf den Highway auffuhren, fand natürlich prompt eine Geschwindigkeitskontrolle statt. Mal abwarten, ob wir noch Post aus Kanada bekommen.
Um 16.00 Uhr kamen wir dann an der Travelodge in Chatham an. Nachdem wir eingecheckt und uns frisch gemacht hatten, ging es zur Familie von Andreas, die in einem schönen Einfamilienhaus lebt. Die Wohnlage ist sehr ruhig, denn schräg gegenüber ist der örtliche Friedhof.
Nach einem großen „Hallo“ zur Begrüßung setzten wir uns auf die Terrasse hinter dem Haus und Andreas und seine Frau Jeanette mussten uns alles über ihre letzten beiden Jahre in Kanada erzählen. Jenny, die Tochter der Familie, brauchte etwas länger als ihr Bruder Kerry, sich an die vielen fremden Gesichter zu gewöhnen. Während Andreas seinen großen Grill anwarf, spielte Thomas mit den Kindern im Garten Baseball, so dass das Eis schnell gebrochen war. Das Haus ist so, wie man sich ein typisches Einfamilienhaus in Nordamerika vorstellt, komplett aus Holz gebaut, wobei das Erdgeschoss verklinkert ist. Den Gartenfreunden unter uns viel sofort der sattgrüne Rasen auf dem 1600 m² großen Grundstück auf, der nach Aussage von Andreas nicht viel Pflege braucht. Nicht nur das Grundstück, auch das Haus ist sehr geräumig, doch wir hielten uns bei schönem Wetter hauptsächlich im Garten auf und setzten uns nur in den Abendstunden in die offene Küche mit ihrem Esstisch und dem angrenzenden Wohnbereich. Ein spezielles Ess- und Wohnzimmer gibt es zudem noch extra.
Nachdem wir uns reichlich gestärkt hatten, ging es dann in den Keller, wo eine nagelneue Stiga-Platte auf uns wartete. So hieß es, Trikots an und Schläger raus. Nur Stefan hatte keinen Schläger dabei. „Der passte nicht mehr in den Koffer“, sagte er, was bei uns für Gelächter sorgte.  Und dann trugen wir mit Unterstützung von Andreas Nachbarn die „Canadian Open Championchips“ aus.
Später erzählte uns Andreas von seiner Arbeit bei Siemens, die ihre Produkte hauptsächlich an Automobilhersteller liefert. Die zehn Minuten zu seinem Arbeitsplatz geht Andreas zu Fuß, was in Kanada völlig unnormal ist. Jeder nimmt für solche Strecken das Auto. Deshalb wurde er von Kollegen, die ihn unterwegs sahen, schön häufiger gefragt, ob sein Auto kaputt wäre und im Winter wurde er sogar von der Polizei angehalten, die nach dem Rechten sehen wollte. Gegen 23.00 Uhr verabschiedeten wir uns dann und verabredeten uns für den nächsten Morgen.



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13. Tag: Chatham

Nach dem Frühstück tankten wir und fuhren dann weiter zur Familie Gorny. Auf dem Weg dorthin stellten Katja und Manni fest, dass an ihrem Toyota Corolla eine Warnanzeige aufleuchtete. Wir dachten auch erst, dass ist eine Falle, ein Toyota hat keine Panne, doch da das kleine Lämpchen nicht ausgehen wollte, riefen wir von Andreas die Hertz-Notrufnummer an. Nach einigen Telefongesprächen von Andreas mit den Mitarbeitern sicherte man uns zu, ein neues Auto per LKW von Toronto nach Chatham zu bringen (gut 300 km pro Wegstrecke).
Unterdessen ließen wir uns nicht entmutigen und fuhren zur nächsten Driving Range, um uns einmal im Golf zu probieren, doch der Sport ist viel schwieriger als er aussieht. Wenn wir mal einen Ball gut trafen - was sowieso nur selten vorkam - schafften wir es vielleicht bis auf 150 Meter. Der Kanadier neben uns packte seine Schläger aus und drosch die Bälle weit über 250 Meter hinter die Begrenzung der Driving Range. Aber beim Tischtennis verliert er!
Nach unseren Golfversuchen fuhren wir weiter zu einem Harley-Treffen und sahen uns einige tolle Motorräder an. Katja fand auch passende Hocker für ihre Kellerbar, doch der Preis von 329 $ pro Stück schreckte sie ein wenig ab.
Mittagessen gab es dann bei Tim Hortons, wo uns Andreas auf die Idee brachte, in Zukunft doch die großen Donut-Kartons zu kaufen (12 Stück für 4,95 $). In den nächsten Urlaubstagen machten wir davon regen Gebrauch.
Nachdem wir den Nachmittag gemütlich im Garten von Andreas verbracht hatten und ihn abwechselnd beim Tischtennis herausforderten, erhielten wir dann den Anruf, dass der neue Wagen bald an der Travelodge ankommt. Katja und Manni fuhren mit Jeanette das neue Auto abholen - einen Pontiac Sunfire - und wir anderen fuhren schon mal zum Restaurant, wo Andreas für den Abend einen Tisch reserviert hatte (Swiss Chalet).
Nach dem Dinner fuhren wir zum Abschluss noch einmal zum Haus der Familie Gorny, wo wir uns nach einem gemütlichen Beisammensein im „Familienraum“ gegen 22.00 Uhr mit dem Versprechen verabschiedeten, bis spätestens 2010 wieder nach Kanada zu kommen.
An dieser Stelle möchte sich unsere Reisegruppe noch einmal für die herzliche Aufnahme bei Jeanette und Andreas, Jenny und Kerry und die reichliche und leckere Bewirtung bedanken.



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14. Tag: Chatham - Brockville (620 km)

Der längste Reisetag stand heute auf dem Programm. 620 Kilometer bis nach Brockville. Deshalb hieß es früh aufstehen, damit wir kurz nach dem Frühstuck um 7.30 Uhr abfahren und auf dem Highway in Richtung Kingston Kilometer machen konnten.
Gegen Mittag kamen wir schließlich am Fort Henry in Kingston an und hatten Glück, denn es war an diesem Sonntag den ersten Tag wieder geöffnet. Wir nahmen an einer Führung durch das Fort teil, in der wir etwas über die Geschichte des Forts und den Verhältnissen in der britischen Armee erfuhren und sahen uns im Anschluss das „Artillery Firing“ an. Alle „Soldaten“ sind Studenten, die sich mit diesem Job in der Sommerzeit ihr Studium finanzieren.
Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Tim Hortons ging es dann weiter nach Brockville zu unserem Motel, der Seaway Lodge am St. Lorenz Strom. Unser Motel lag ein Stück außerhalb des kleinen Ortes und die Einrichtung hatte auch schon bessere Tage gesehen. So unkte Stefan schon: „Hier draußen wird niemand unsere Schreie hören.“ Abends fuhren wir dann in die nette Kleinstadt und aßen gemeinsam Dinner in einem Pub. Nach einem kurzen Rundgang und einem Blick auf den 1300 Kilometer langen St. Lorenz Strom fuhren wir müde ins Motel zurück. Anschließend trafen wir uns noch zum Abschluss des Tages in der „Suite“ von Katja und Manni.



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15. Tag: Brockville - Ottawa (130 km)

Nach der Abfahrt um 8.00 Uhr frühstückten wir bei Tim Hortons an einem Rastplatz. Die kurze Strecke bis Ottawa, der Hauptstadt Kanadas, war auf dem leeren Highway schnell gefahren, so dass wir bereits um 10.00 Uhr bei der Royal Canadian Mounted Police (RCMP) in Ottawa waren. Die RCMP ist die Elitepolizei Kanadas und in etwa mit dem FBI oder dem BGS vergleichbar. Zum Auswahlverfahren werden nur Personen mit einem abgeschlossenen Studium zugelassen, die in den ersten Jahren nach bestandener Abschlussprüfung nicht in ihrer Heimatprovinz Dienst tun, sondern häufig in die nördlichen Provinzen und Territorien gesandt werden. In Ottawa ist die Abteilung des „Musical Ride“ stationiert, die regelmäßig mit ihren Pferden auf Tour geht, um allen Interessierten ihr Können zu zeigen. Nach einer kurzen Führung durch die Stallungen sahen wir uns noch im Museum um, trugen uns ins Gästebuch ein und plünderten den Souvenir-Laden. Danach ging es am Ottawa-River entlang zum Parlamentsgebäude. Da ein Feiertag (Victoria Day) war, parkten wir unsere Autos einfach auf den Stellplätzen für Bedienstete des Parlaments. Viel Trubel herrschte um das Parlament und wir konnten bereits keine Führung mehr für diesen Tag bekommen, erhielten aber den Ratschlag, am frühen Morgen des nächsten Tages wiederzukommen.
So gingen wir erstmal Lunch essen und checkten danach in unserem schönen Hotel, Capitol Hill, ein, das nur 200 Meter vom Parlament entfernt lag. Am Nachmittag spazierten wir dann ohne das Team Tuschen bei Nieselregen über den Ottawa River hinweg nach Hull in Quebec, wo wir ins „Museum of Civilisations“ gingen, das die Geschichte Kanadas von den Ureinwohnern bis zur heutigen Zeit veranschaulicht. Als wir Speedy verloren, ließ Manni „den kleinen Stefan“ im Kindermuseum ausrufen. Nach circa drei Stunden waren alle ganz schön kaputt und wir gingen an der National Art Gallery, der Kathedrale Notre Dame und dem Rideau Canal vorbei zu unserem Hotel zurück. Kurzer Abstecher noch zu Timmys, wo bereits eine Zwölferpackung Donuts auf uns wartete.



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16. Tag: Ottawa - Huntsville (350 km)

Um 9.50 besichtigten wir das Parlamentsgebäude Ottawas, das nach einem Brand im Jahre 1916 wieder neu aufgebaut wurde. Damals war nur die berühmte Bibliothek von den Flammen verschont geblieben. Diese konnten wir aber leider nicht sehen, da sie noch für mindestens zwei Jahre restauriert wird.
Nachdem wir ausgecheckt hatten, legten wir auf dem Weg zum Algonquin National Park noch einen Imbiss-Stopp bei Tim Hortons und Wendy`s ein.
Im Eingangsbereich des Algonquin National Parks mussten wir für unsere drei Autos einige Dollar Parkgebühren bezahlen und fuhren dann weiter zum Logging Museum, das die Geschichte des Parks und des Holzabbaus in der Region anhand eines kleinen Museums, eines Films und eines Lehrpfades, der durch den Wald führt, zeigt. Weiter ging es zum Visitor Centre, wo wir uns ebenfalls einen Film ansahen, der sich mit der Tierwelt und der Entwicklung des Nationalparks befasste. Anschließend sahen wir uns im Museum die Tiere des Nationalparks an - natürlich waren sie ausgestopft. Auf der Fahrt in Richtung Huntsville hatten wir dann Glück und sahen einen Elch an der Wegstrecke.
Im kleinen Städtchen Huntsville - 18.500 Einwohner, 6 Golfplätze und 2 Driving Ranges,
4 Abfahrten vom Highway, 3 Tim Hortons - fand Stefan unser Comfort Hotel sofort.
Zum Abendessen gingen wir gemütlich in den kleinen Ort und aßen am letzten „richtigen“ Abend unserer Reise in Kanada gemütlich auf der Terrasse des Cottage Pub, der an einem kleinen Fluss lag. Das Essen war sehr lecker und reichhaltig. Stefan hatte mit seiner vegetarischen Pizza zu kämpfen, doch er schaffte es am Ende.



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17.-18.Tag: Huntsville - Toronto - Frankfurt (330 km)

Nach dem Frühstück ging es sofort auf den Highway 11 in Richtung Toronto. Da unser Flug aber erst abends um 22.00 Uhr nach Deutschland ging, machten wir einen Abstecher nach Midland, wo wir das Museumsdorf „Sainte Marie among the Hurons“ besuchten, in dem französische Jesuiten  und christliche Wendat-Indianer von 1639 bis 1649 lebten. Wegen Krankheiten, die die Europäer mitgebracht hatten, und Kriegen mit dem Stamm der Irokesen starben etwa 70 Prozent der Wendat-Indianer in dieser Zeit. So setzten die Jesuiten 1649 die Mission in Brand und zogen nach St. Joseph auf Christian Island, wo sie Sainte Marie II gründeten. Nach einem harten Winter entschlossen sie sich jedoch, wieder nach Quebec zurückzukehren.
Nach einem Mittagessen im Restaurant des Freilichtmuseums, bei dem Manni reichlich Ketchup auf seinem Hamburger, seiner Frau und dem Boden verteilte - er blieb natürlich sauber - ging es weiter nach Barrie am Lake Simcoe. Wir bummelten einmal über die Einkaufsstrasse, genehmigten uns ein Eis oder eine vegetarische Pita und machten es uns bei herrlichem Sonnenschein am Wasser gemütlich.
Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Tim Hortons fuhren wir dann zum Flughafen von Toronto. Erst fünf Kilometer vor dem Flughafen kam das erste Airport-Hinweisschild. In der Rushhour kämpften wir uns über den teilweise neunspurigen Highway, wobei wir noch zweimal die Autobahn wechseln mussten. Alles hatte mit unseren drei Wagen prima geklappt, doch am Flughafen verpassten wir einmal die richtige Einfahrt, wo wir unsere Mietwagen abgeben konnten. An einer weiteren Abgabestelle von Hertz angekommen, teilte uns der Angestellte mit, dass wir hier falsch seien. Es wäre aber überhaupt kein Problem, zum anderen Terminal zu fahren. Wir schafften es dann auch und gaben unsere Autos zurück. Danach hieß es, mit den Schalterbeamten wegen unserer Zusatzzahlungen zu verhandeln, doch mehr als 100 $ Rückerstattung waren vor Ort nicht drin.
Nachdem wir mit unserem Gepäck dann in der riesigen Schalterhalle des Terminal 1 angelangt waren, stellten wir uns am Gruppen-Schalter von Air Canada an, da man ab acht Personen als Gruppe gilt. Leider wussten wir nicht, dass nur zuvor angemeldete Gruppen abgefertigt werden, so dass wir noch eine Stunde in der Warteschlange für internationale Flüge verbrachten. Nachdem wir endlich unsere Bordkarten hatten - wir hatten natürlich den langsamsten Schalterbeamten von allen erwischt - ging es mit dem Shuttlebus unter der Landebahn hindurch zum Abflugbereich von Air Canada. Beim Sicherheitscheck zuvor war dann wieder Karsten an der Reihe. Die Sicherheitsdetektoren in Frankfurt und Edmonton hatten seine Schuhe noch für ungefährlich gehalten, doch in Toronto schlugen sie Alarm. So musste er seine Schuhe ausziehen, die dann separat untersucht wurden. Aber so schlimm rochen die Treter nun auch wieder nicht.
Im Wartebereich von Air Canada für internationale Flüge stärkten wir uns noch für den Rückflug und kauften mit unseren letzten Dollars ein.
Weil Austrian Airlines einen Flug nach Wien gecancelt hatte, wurden noch einige Passagiere auf unsere Maschine umgebucht, so dass unser Flieger erst um 23.00 Uhr startete.
Dafür war der Flug aber sehr ruhig und man hatte bei Nacht einen tollen Blick über das Lichtermeer von Toronto und später von Quebec.
In Frankfurt gegen 12.50 gelandet, klappte dann alles reibungslos. Schnell hatten wir unser Gepäck und fuhren mit dem ICE über Köln nach Dortmund. Dort wurde es etwas hektisch, weil wir nur drei Minuten zum Umstieg hatten. Doch als Hochleistungssportler war das kein Problem für uns. Die letzte Etappe fuhren wir dann mit einem Inter City nach Hamm, wo wir um 16.45 ankamen. St



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