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Fußballturnier des TSV Fichte Hagen

TuWa scheidet frühzeitig aus
Ein Tor fehlte zum Erreichen des Halbfinales

Fotos des Fußballturniers des TSV Fichte Hagen

Das Fußballturnier für Tischtennisvereine am Sonntag, dem 20. Mai 2007, war nicht vom gewünschten Erfolg für TuWa Bockum-Hövel gekrönt.
Bereits nach den Gruppenspielen musste man wieder die Heimreise antreten, wobei nur ein Tor im letzten Gruppenspiel das Erreichen des Halbfinales bedeutet hätte.

Neun Mannschaften beteiligten sich am vom TSV Fichte Hagen 1863 ausgetragenen Turnier, wobei wir TuWaner als einziges Team nicht aus dem Raum Hagen oder Dortmund kamen.
Gespielt wurde auf einem Kleinfeld auf der Kampfbahn „Struckenberg“ und jede Mannschaft bestand aus sechs Feldspielern und einem Torwart, wobei fliegend gewechselt werden durfte.

Die Teams wurden in eine Vierer- und einer Fünfergruppe gelost, wobei die TuWaner in die Fünfergruppe kamen und somit zunächst vier Gruppenspiele absolvieren mussten. Jede Partie dauerte 1 x 17 Minuten. In der Vierergruppe wurde 1 x 22 Minuten gespielt, damit alle Mannschaften in der Vorrunde in etwa auf die gleiche Spielzeit kamen.
Die beiden erstplatzierten Teams jeder Mannschaft qualifizierten sich dann für das Halbfinale.

1. Gruppe:
• SSV Hagen
• TSV Hagen 1860
TuWa Bockum-Hövel
• Eintracht Hagen
• TC Lichtendorf

2. Gruppe:
• TuS Ende
• Kolpingfamilie Hennen
• SV Wetter
• TTG Haspe/Berge Westerbauer

TuWa Bockum-Hövel ging – bis auf den verhinderten Uli Lindemann-Kottmann – mit der bestmöglichen Mannschaft an den Start.
Da wir zwölf Spieler aufstellen konnten, hatten wir genug Auswechselspieler, so dass wir immer frisch und topfit auf dem Platz waren.
Für TuWa spielte folgende Mannschaft: Marcel und Maurice Sillus, David Adam, Arthur Templin, Damian Weinert, Thomas Jäkel, Daniel Kirner, Jörg Heisig, Christopher und Björn Smolka, Andreas Idczak und Karsten Steenbrede.

SSV Hagen – TuWa Bockum-Hövel 2:0
Bereits die erste Partie gegen den SSV Hagen war der Knackpunkt für die TuWaner. Die Hagener konnten aus einem starken Torhüter aus einem anderen Verein bauen, der uns mit seinen Paraden zur Verzweifelung trieb. In einer anderen Mannschaft spielte er dann wieder im Feld mit. So dominierte TuWa zwar das Spielgeschehen, hatte mehr Ballbesitz und mehr Torchancen als der SSV, doch das Leder wollte einfach nicht ins Tor.
Wie man seine wenigen Chancen effektiv nutzt, machte uns der SSV Hagen dann vor. Aus drei Kontern erzielten sie zwei Tore, wobei in der Bockum-Höveler Hintermannschaft jeweils die Zuordnung nicht stimmte.

TuWa Bockum-Hövel – Eintracht Hagen 4:1
Das zweite Spiel lief dann besser für die Bockum-Höveler. Das junge Team von Eintracht Hagen wurde klar mit 4:1 besiegt. Unser polnischer Zauberfuß Andreas Idczak trug sich gleich dreimal in die Torjägerliste ein und auch seinem Sturmpartner David Adam gelang ein Treffer. Die fliegenden Wechsel klappten in dieser Partie auch schon reibungsloser und man wechselte viel häufiger, um immer frische Spieler auf dem Feld zu haben.

Hagen 1860 – TuWa Bockum-Hövel 1:0
Gegen den Titelverteidiger gestalteten die TuWaner das Match lange offen und ausgeglichen, doch eine Nachlässigkeit in der Defensive reichte Hagen 1860, um das entscheidende Tor zu erzielen. Zu allem Überfluss verletzte sich Jörg Heisig in dieser Partie (vermutlich eine Zerrung im Oberschenkel) so dass er im letzten Gruppenspiel nicht mehr zur Verfügung stand.
Ein wenig verwundert war man auf Seiten der Bockum-Höveler darüber, wie professionell einige Teams mit kompletten Trikotsätzen und Stollenschuhen ausgerüstet waren und auf dem Platz zu Werke gingen. Wir zweifelten sehr, ob diese Mannschaften wirklich nur aus Tischtennisspielern zusammengesetzt waren.

TuWa Bockum-Hövel – TC Lichtendorf 0:0
Im letzten Vorrundenspiel musste TuWa gegen den TC Lichtendorf antreten, die bis dato zwei Siege und eine Niederlage auf ihrem Konto hatten. TuWa brauchte unbedingt einen Sieg und ging auch mit der entsprechenden Einstellung in diese Begegnung. 17 Minuten rannten die TuWaner an, doch die dichte Abwehr der Lichtendorfer ließ fast nichts anbrennen. Zudem setzen sie über lange Pässe in die Spitze immer wieder Nadelstiche.
Auch der Schiedsrichter verdiente in diesem Spiel nicht gerade die Bezeichnung unparteiisch. Schnell ausgeführte Freistöße pfiff er zurück, bis sich die Lichtendorfer Deckung wieder ordnen konnte. Hartes Einsteigen gegen Spieler des TuWa Bockum-Hövel ahndete er nicht, doch bei jeder noch so kleinen Möglichkeit pfiff er Freistoß für den TC. Kurios waren auch die Schlusssekunden. Nach einer Catchereinlage gegen Björn Smolka entschied er am Strafraum des TC Lichtendorf auf Freistoß für die TuWaner. Als Torwart Christopher Smolka dann nach vorne geeilt war, alle Spieler am Lichtendorfer Strafraum versammelt waren und Andreas Idczak den Freistoß ausführen wollte, überlegte er es sich anders und gab Freistoß für Lichtendorf.·St.


Fotos

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